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Gerätehausumbau

5500 Arbeitsstunden

Im November 2005 erhielten wir nach jahrelangem Warten endlich die ersehnte Baugenehmigung.

Im Januar 2006 begannen wir mit dem Ausräumen der alten Räumlichkeiten und im Februar dann mit den Abbrucharbeiten des Altbaues sowie das fällen zweier Bäume.

Es wurde beschlossen den Turm zu renovieren,hier war geplant Dachfannen zu erneuern und die Außenwände zu streichen. Bei den Arbeiten mußten wir allerdings feststellen das der Dachstuhl morsch war und somit mußte sämtliches Holz ersetzt werden.
Im April konnten wir dann die Turmrenovierung mit neuem Holz,neuen Dachfannen und neuem Anstrich beenden.
Zusätzlich wurden eine 2-und eine 4-meter Funkantenne aus eigenen Mitteln aufgebaut. Da diese Renovierung nicht geplant war,und somit nicht in den Umbaukosten berücksichtigt war,konnten fast alle Materialien über Spenden beschafft werden.

Der Hallenneubau wurde durch Fremdfirmen begonnen,und die Löschgruppe begann so weit wie möglich mit dem Umbau des Altbaues, denn die Fahrzeuge mußten ja weiterhin dort untergebracht werden. Es wurden sämtliche Außenwände gedämmt, Innenwände versetzt, Träger eingebaut, Räume verlegt und Decken gegossen.

Durch den plötzlichen Tod unseres Kameraden Hans Werner Dittmann wurde ein für Juni geplantes Richtfest nicht gefeiert.
Zu diesem Zeitpunkt war dann auch abzusehen,das die vorgesehene Einweihung im September nicht mehr zu realisieren war, und der neue Einweihungstermin wurde auf den 29.04.2007 festgelegt.

Ende August wurde dann die neue Fahrzeughalle fertiggestellt,und in Betrieb genommen. An der neuen Fahrzeughalle wurden in Eigenleistung sämtliche Deckenverkleidungen, Dämmarbeiten und Malerarbeiten durchgeführt.

Kurzfristig ergab sich dann im Oktober,das das Straßenpflaster aus der Holzhauser Bahnhofstraße aufgenommen wurde. Dieses konnten wir kostenlos übernehmen, daduch und mit Zustimmung von Grundschule und Bauausschuß der Stadt konnte dann die Hoffläche erweitert werden, so das nun ein unproblematisches Rangieren der Fahrzeuge möglich ist.

Die Hofanlage wurde dann im November fertiggestellt.

Jetzt wurde mit Hochdruck am Umbau des Alttracktes weitergearbeitet. Hier mußten noch weitere Mauerarbeiten ,die gesamte Elektrik sowie Heizung, Dämmarbeiten,Estrich und Fliesenarbeiten sowie Malerarbeiten verrichtet werden.

In der letzten Woche begannen dann die Säuberungsarbeiten sowie der Aufbau von Möbeln und Dekoration. Hierbei erhielten wir tatkräftige Unterstützung durch unsere Frauen.

Die letzten Arbeiten wurden am Abend vor der Einweihung beendet.

Da die Löschgruppe fast alle Arbeiten im Altbau in Eigenleistung übernommen hatte, waren wir auch auf die Hilfe von unseren passiven Kameraden angewiesen.
So wurden wir bei Mauer; Fliesen und Malerarbeiten tatkräftig unterstützt. Ohne diese Unterstützung wäre wohl die heutige Einweihung nicht möglich gewesen.

Von der Löschgruppe wurden bis zum Abend vor der Einweihung 4500 Arbeitsstunden geleistet, hierzu kommen noch 500 Stunden von Musikzug, passiven Kameraden sowie weiteren freiwilligen Helfern.
Bis zur endgültigen Fertigstellung schätze ich die gesamt Stunden auf ca.5500. Diese mit 15,00€ gerechnet ergibt eine Summe von 82500,00€ Eigenleistung.

Sämtliche Stunden wurden natürlich unentgeltlich geleistet,wir konnten nur Essen und Trinken zur Verfügung stellen. Dieses auf 1,5 Jahre gerechnet,ist eine ganz schöne Summe, die aus eigenen Mitteln finanziert wurde.

Für die geleisteten Stunden möchten wir uns bei allen Helfern bedanken,aber auch bei unseren Frauen die doch so manche Stunde auf uns verzichten mußten und nicht immer mit allem Einverstanden waren.

Ganz besonderer Dank geht noch einmal an Rat und Verwaltung der Stadt Pr.Oldendorf für die zu Verfügung gestellten Finanzmittel,aber auch an unseren Wehrleiter Dr.Thomas Kunzemann sowie unsere Politiker für die Unterstützung.

Bei der Planung sowie auch bei den Bauarbeiten stand uns Herr Siegfried Spanehl von der Stadt Pr.Oldendorf mit Rat und Tat zur Seite. Ohne diese Hilfe wäre wohl so manches daneben gegangen. Hierfür herzlichen Dank und wir hoffen auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

 
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